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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Rathausausstellung 2017 – Tafel 41: Verbrechen der Wehrmacht – Der Manstein-Prozess

Tafel 41 der Rathausausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme „Die Hamburger Curiohaus-Prozesse. Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“. Der letzte Kriegsverbrecherprozess in Deutschland begann kurz vor den ersten Bundestagswahlen im August 1949 und stand ganz im Zeichen des Kalten Krieges: Das Verfahren gegen Generalfeldmarschall Erich von Manstein sollte dessen Auslieferung an Polen oder die Sowjetunion verhindern. Gleichwohl musste das britische Kabinett den Prozess gegen eine starke Opposition im eigenen Land durchsetzen, die eine Strafverfolgung aus Rücksicht auf Deutschland als Bündnispartner gegen „den Bolschewismus“ aussetzen wollte. Die Anklage warf Manstein Kriegsverbrechen in Polen und in der Sowjetunion in 17 Fällen vor. Als Chef des Generalstabs der Heeresgruppe Süd hatte er am Überfall auf Polen teilgenommen. Im September 1941 war er zum Oberbefehlshaber der auf der Krim eingesetzten 11. Armee ernannt worden und hatte 1943/44 in der Sowjetunion die Heeresgruppe Süd befehligt. Laut Anklage hatte er dort die Erschießung von Kriegsgefangenen, Geiselerschießungen von Zivilpersonen, Massenmorde an Juden und „Zigeunern“ sowie die Deportation von Zivilisten zur Sklavenarbeit teils angeordnet, teils zugelassen.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Autor:

Alyn Beßmann und Dr. Reimer Möller (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Janna Lölke (Berlin), Stefanie Rescher (Hamburg)
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

[Hamburg]: [KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2017]
 

Signatur:

M2.1042
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten