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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Rathausausstellung 2017 – Tafel 37: Weitergabe des Laconia-Befehls - Der Prozess gegen Karl-Heinz Moehle

Tafel 37 der Rathausausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme „Die Hamburger Curiohaus-Prozesse. Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“. Karl-Heinz Moehle war vom 6. Juni 1941 bis zum Kriegsende Chef der 5. Unterseeboots-Flottille in Kiel. Er instruierte U-Boot-Kommandanten vor deren Einsatzfahrten und gab dabei auch den sogenannten Laconia-Befehl weiter. Dieser am 17. September 1942 vom damaligen Befehlshaber der U-Boote Karl Dönitz erlassene Befehl verbot den Besatzungen, Schiff brüchige versenkter gegnerischer Schiff e zu retten oder ihnen Lebensmittel und Wasser zu geben. Im Januar 1946 berichtete Moehle als Zeuge der Anklage im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess von diesem Befehl. Aufgrund seiner Zeugenaussage wurde Moehle selbst wegen der Weitergabe des völkerrechtswidrigen Befehls angeklagt.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Autor:

Alyn Beßmann und Dr. Reimer Möller (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Janna Lölke (Berlin), Stefanie Rescher (Hamburg)
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

[Hamburg]: [KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2017]
 

Signatur:

M2.1038
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten