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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Rathausausstellung 2017 – Tafel 31: "Ausländer-Kinderpflegestätte" Lefitz: Tödliche Vernachlässigung der Säuglinge von Zwangsarbeiterinnen

Tafel 31 der Rathausausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme „Die Hamburger Curiohaus-Prozesse. Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“. Zwangsarbeiterinnen aus Osteuropa durften ihre Neugeborenen und Kleinkinder nicht selbst versorgen, da sie für den Arbeitseinsatz in der deutschen Wirtschaft uneingeschränkt zur Verfügung stehen sollten. In über 400 eigens für diese Kinder eingerichteten Heimen starben viele Säuglinge an unzureichender Ernährung, mangelnder Hygiene und fehlender Fürsorge. In der „Ausländer-Kinderpflegestätte“ Lefitz im Kreis Lüchow-Dannenberg kamen mindestens neun Kinder im Alter von drei bis zwölf Monaten ums Leben. Wegen „Verhungernlassens und Misshandelns von Zivilpersonen“ mussten sich die Heimleiterin Minna Grönitz und ihre Vorgesetzte Magdalene Machel im März 1948 vor einem britischen Militärgericht in Hamburg verantworten.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Autor:

Alyn Beßmann und Dr. Reimer Möller (KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Janna Lölke (Berlin), Stefanie Rescher (Hamburg)
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

[Hamburg]: [KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2017]
 

Signatur:

M2.1032
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten