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KZ-Gedenkstätte Neuengamme

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Willi Neurath

Biographie von Willi Neurath, geboren am 22.8.1911 in Erfurt. Neurath wurde am 23.11.1935 wegen illegaler Parteiarbeit für die KPD verhaftet. Am 15.8.1936 folgte die Verurteilung zu fünf Jahren Gefängnis wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“. Seine Entlassung aus der Haft erfolgte am 24.12.1940. Nach seiner zweiten Verhaftung am 23.4.1943 wurde er ins KZ Buchenwald gebracht und danach ins KZ Sachsenhausen, von wo aus er am 16.10.1944 ins KZ Neuengamme verlegt wurde. Dort blieb er bis zur Auflösung des Lagers und überlebte die Schiffsbombardierungen der "Cap Arcona" in der Lübecker Bucht. Nach seiner Befreiung arbeitete er als Angestellter der Stadtverwaltung in Neustadt/Holstein und war zwischen 1948 und 1950 als Leiter des Referats „Politische Wiedergutmachung“ der Landesregierung in Kiel tätig. Am 13.4.1961 verstarb Willi Neurath in Köln.  
 

Art des Mediums:

Text   (Format: Digitales Medium)
 

Sprache:

Deutsch
 

Herausgeber:

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
 

Veröffentlicht:

Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, 2006
 

Signatur:

J5.1011
 

Rechtliche Bedingungen:

alle Rechte vorbehalten